Wunscherfüller Unterbewusstsein

Die Begriffe Unterbewusstsein und Unbewusstes werden häufig synonym verwendet, sowohl in der Alltagssprache wie auch in einigen Wissenschaften.

 

Die Psychoanalyse differenziert hier jedoch und definiert Unterbewusstsein als die Bewusstseinsebene, deren Inhalte nicht bewusst sind, die aber durch Reflexion bewusst gemacht werden können. Dies sei der wesentliche Unterschied zum „Unbewussten“, dessen Inhalte weder bewusst noch durch Selbstreflexion zugänglich seien.

 

Der Einfachheit halber verwende ich diese Begriffe synonym.

 

Die meisten unserer lebensnotwendigen Funktionen laufen komplett unbewusst ab. So denken wir beispielsweise weder über unseren Herzschlag noch über unsere Verdauung nach – das funktioniert ohne unsere bewusste Kontrolle. Selbst die bewusste Kontrolle der Atmung oder des Wimpernschlages können wir nur eine begrenzte Zeit aufrechterhalten.

 

Das Unterbewusstsein ist eine hochintelligente Kraft, die vollkommen eigenständig Eindringlinge wie Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger bekämpft oder toxische Stoffe erkennt und veranlasst, diese wieder loszuwerden noch bevor uns bewusstwird, dass wir diese etwa durch verdorbene Nahrung aufgenommen haben. Dieses lebenserhaltende Prinzip ist seine Hauptaufgabe.

 

 

Die meisten Handlungen und Sprechvorgänge finden ohne Zutun unseres Bewusstseins statt. Etwa 90 % unseres Gehirns arbeiten unbewusst. Das menschliche Gehirn versucht Abläufe wo immer es geht zu automatisieren und damit an dem Bewusstsein vorbeizuschleusen.

 

Denn durch diese Automatismen wird seine Arbeit schneller, effektiver und energiesparender.

 

Im Zustand des Flows hat das Unterbewusstsein die Führung vollständig übernommen. Ein Klavierspieler in der Bar, der, während er spielt, sich gleichzeitig mit uns unterhalten kann, spielt nicht mit seinem Verstand, sondern sein Unterbewusstsein hat dies übernommen

Aber nicht nur Sinneseindrücke werden unbewusst verarbeitet - unser Verstand wäre heillos überfordert mit der Unmenge an Reizen, die permanent auf uns einstürmen - auch semantische Informationen, wie die Bedeutung von Wörtern, sowie Beurteilungsprozesse finden ebenfalls unbewusst statt. Auch in unserer Psyche befinden sich einige Bereiche in den Tiefen unseres Unbewussten, die durch innere Konflikte und Traumen nicht mehr bewusst werden können, weil sie verdrängt worden sind.

 

Selbst wenn es darum geht, welche Wünsche, Pläne, Gedanken und Ideen wir haben, bestimmt das unbewusst gesteuerte Entscheidungsverhalten in Form eines emotionalen Entscheidungsgedächtnisses mit. Und wenn es darum geht, uns zu entscheiden, was wir davon umsetzen werden, fällt eine Sekunde bevor ein Mensch sich dessen bewusst ist, die Entscheidung.  

 

In unserem Unterbewusstsein sind alle Lebenserfahrungen gespeichert. Belegt wird dies beispielsweise dadurch, dass vergessene Erlebnisse durch Unfälle oder Ähnliches über Hypnose wieder hervorgeholt werden können.

 

All diese gespeicherten Lebenserfahrungen, insbesondere die aus unseren ersten sieben Lebensjahren, haben Einfluss auf unsere Emotionen und unser Verhalten ohne unser bewusstes Mitwirken.

 

Alles was wir denken – ob für uns förderlich oder hinderlich - geht ins Unterbewusstsein. All unsere Glaubenssätze, Muster und Verhaltensweisen sind hier verankert.

 

Das Unterbewusstsein dient als „Wunscherfüller“ und führt das programmierte Können oder Nicht-Können aus.

 

Und genau hier setzt Hypnose an.

 

Mit der Hypnose-Therapie können gewünschte Programme im Unterbewusstsein hinterlegt sowie hindernde in unterstützende und fördernde Programme umgewandelt werden.

Eva Goubert Heilpraktikerin

79111 Freiburg

 

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